Welchen Shop willst du erstellen lassen?
Beschreibe zuerst den Verkauf, nicht nur das gewünschte Design. Welche Produkte, Varianten, Lieferländer und Kundengruppen müssen zum Start funktionieren? Welche Aufgaben erledigen Menschen heute, und welche soll der neue Shop übernehmen?
Ein bestehender Shop bringt zusätzlich Daten, Suchmaschinen-Traffic und laufende Bestellungen mit. Liste diese Anforderungen ausdrücklich auf. Wenn du das Standard-Setup selbst übernehmen möchtest, führt dich Shopify Shop erstellen durch die Schritte.
Die einmaligen Kosten ergeben sich aus dem Umfang
Für ein Angebot müssen beide Seiten wissen, was geliefert und geprüft wird. Ein Festpreis ist gut vergleichbar, wenn Annahmen, Ausschlüsse und Änderungen geregelt sind. Auch ein Auftrag nach Aufwand kann transparent sein, wenn Budgetgrenzen und regelmäßige Abnahmen vereinbart werden.
Wir vereinbaren den Umfang in einer Discovery und erstellen daraus ein Angebot. Konkrete Projektpreise nennen wir nach der Klärung; die folgende Tabelle beschreibt Kostenfaktoren und keine Preisliste.
| Arbeitspaket | Was im Angebot stehen sollte |
|---|---|
| Theme und Design | Theme-Lizenz, Vorlagen, Seiten und Korrekturrunden |
| Produktdaten | Menge, Varianten, Aufbereitung, Import und Prüfung |
| Migration | Datenarten, Historie, URLs und Umstellungsfenster |
| Integrationen | Systeme, Datenrichtung, Sonderfälle und Fehlerbehandlung |
| Launch | Testfälle, Domain, Zahlungen und Begleitung |
| Übergabe | Zugänge, Dokumentation, Einweisung und Support |
Laufende Kosten separat berechnen
Zur Erstellung kommen laufende Ausgaben. Plane Shopify-Tarif, App-Abos, Zahlungsgebühren, gegebenenfalls externe Dienste und Betreuung. Bei einer eigenen App entstehen außerdem Hosting und Wartung. Die Gebühren können sich mit Bestellvolumen, Nutzung oder Tarif ändern.
Für einen Angebotsvergleich kannst du dieselbe Rechnung verwenden: Einrichtung plus zwölf Monate Plattform, Apps und vereinbarte Betreuung. Zahlungsgebühren rechnest du mit deinem erwarteten Umsatz und Transaktionsmix separat. Das ist eine Planungshilfe, keine zugesicherte Kostenprognose. Die Basis sind die aktuellen Shopify-Preise und die jeweiligen App-Tarife.
Standard-Theme, individuelles Theme oder eigene App?
Ein vorhandenes Theme mit angepassten Abschnitten ist oft ein sinnvoller Start. Entscheidend ist, ob die benötigten Produktseiten und Inhalte damit erreichbar sind. Individueller Theme-Code ist sinnvoll, wenn konkrete Darstellungs- oder Bedienungsanforderungen fehlen; ein eigenes Theme braucht zusätzlich Pflege und Updateplanung.
Eine ERP-Anbindung oder ein Prozess, der im Hintergrund Bestellungen verarbeitet, gehört nicht einfach ins Theme. Dafür brauchst du eine Integration oder App. Lies dazu Shopify Theme anpassen und Shopify-App entwickeln lassen. Checkout-Anforderungen prüfst du separat, weil sie von Shopify-Tarif und Erweiterungsart abhängen.
Ein Briefing, mit dem du Angebote vergleichen kannst
Schicke allen angefragten Dienstleistern dieselbe Grundlage. Markiere Funktionen als erforderlich zum Start oder als spätere Erweiterung. Gib vorhandene Datenprobleme offen an: Nacharbeit an Produktdaten und Sonderprozessen verschwindet nicht durch den Plattformwechsel.
- Ausgangslage: neuer Shop oder bisheriges System samt Shop-Adresse.
- Sortiment: Produktzahl, Varianten, Bilder und Datenquelle.
- Vertrieb: Länder, Sprachen, Währungen und B2B-Anforderungen.
- Design: Beispiele und konkret benötigte Seitentypen.
- Systeme: ERP, Buchhaltung, Lager, Versand und Marketing.
- Migration: Kunden, historische Bestellungen, Belege und wichtige URLs.
- Organisation: gewünschter Termin, Verantwortliche und Freigaben.
- Betrieb: interne Zuständigkeiten, Dokumentation und gewünschte Betreuung.
So läuft das Projekt bis zum Launch ab
Nach dem Briefing folgt ein Abgleich zwischen Anforderungen und Plattformmöglichkeiten. Danach werden Scope und Abnahmekriterien festgelegt. Eine frühe Demo mit echten Produkten verhindert, dass Probleme erst kurz vor dem Launch sichtbar werden.
Bei einer Migration planen wir Testimport, Datenabgleich und den letzten Import neuer Bestellungen oder Bestände getrennt. Der Starttermin hängt auch von Zugängen, Produktdaten, Zahlungsanbieter-Freigaben und deinen Rückmeldungen ab. Ein Termin sollte diese Abhängigkeiten ausdrücklich berücksichtigen. Mehr zum Datenumzug: WooCommerce-Migration und Shopware-Migration.
Agentur, Freelancer oder internes Team?
Wähle nach den Fähigkeiten, die das Projekt tatsächlich braucht. Ein Freelancer kann für ein klar umrissenes Theme-Projekt passen. Bei mehreren Integrationen oder einer Migration musst du klären, wer Daten, Entwicklung, Tests und Launch koordiniert. Ein internes Team lohnt sich vor allem, wenn du kontinuierlich weiterentwickelst.
Bitte um konkrete Erläuterungen: Wie werden Fehler beim Import erkannt? Wie wird ein Zahlungs- oder Versandproblem getestet? Wer übernimmt später ein Shopify-API-Update? Die Antwort hilft dir mehr als eine allgemeine Aussage, der Shop sei optimiert.
Abnahme und Übergabe schriftlich festhalten
Dein Unternehmen sollte den Shop-Inhaberzugang kontrollieren. Dokumentiere Domains, App-Abos, Zahlungsanbieter und alle laufenden Verträge. Bei individuellem Code vereinbart ihr Quellcodezugang und Nutzungsrechte; Drittanbieter-Themes und Apps behalten ihre eigenen Lizenzbedingungen.
Nimm anhand vereinbarter Testfälle ab. Prüfe Produkte, Mobilansicht, Versand, Zahlung, Belege, Erstattung und gegebenenfalls Weiterleitungen. Lege außerdem fest, welche Fehlerbehebung enthalten ist und welche Betreuung nach dem Launch separat beauftragt wird.